RANGER RETTET
RHINOS

Als großes und international tätiges Unternehmen wollen wir unserer Verantwortung auch in gesellschaftlichen Themen gerecht werden. Für uns steht außer Frage, dass wir dieses Engagement in Bezug auf den sinkenden Wildbestand der Rhinos konkretisieren möchten. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: 

 

Wir sind Rhinos!

Dazu eine kurze Geschichte: 

Es war einmal eine Kuhherde auf einer Weide. Die war glücklich und tat nichts anderes, als tagein, tagaus zu grasen. Aber in der Herde gab es ein einziges Nashorn – und das wollte mehr: wissen, was hinter der Weide ist, mehr erleben, mehr aus sich machen. Deshalb sagte es: “Ich werde die Weide verlassen, durch den gefährlichen Dschungel gehen und herausfinden, was mich dahinter erwartet“. Die Kühe rieten ab: "Das ist viel zu gefährlich. Hier ist doch alles, was wir brauchen.". Doch das Rhino zog los in den gefährlichen Dschungel, mit Dornen und wilden Tieren. Weil es aber ein Rhino war, passierte ihm nichts. Schließich hatte es ja seine robuste Lederhaut und das große Horn. Und so kämpfte es sich durch den Dschungel, bis es hinter ihm ein wunderschönes, üppiges Land erreichte. Die Mühen hatten sich gelohnt und es wurde dort glücklicher als je zuvor.   

Wir tragen diese Story im Herzen. Sie motiviert uns. Wir haben uns entschieden ein Rhino zu sein. Wir gehen Risiken ein und belohnen uns dafür. Wir wollen nicht Teil einer Herde sein, die glücklich ist, wie es ist. Bei der jeder Tag wie der andere ist. Wir sind Rhinos und erobern die Welt.

Mehr als bloß unser Logo

Wir haben uns aufgrund der Verbundenheit zu diesen Tieren zu einer Spende an den WWF entschieden, um den Schutz der Spitzmaulnashörner zu unterstützen und zu verstärken. „Zu dem Nashorn haben wir einen ganz besonderen Bezug, da dieses nicht ohne Grund auch unser Logo-Maskottchen ist. Diese Spende ist für uns eine Herzensangelegenheit – da gehen wir gerne mit gutem Beispiel voran“, so Tobias Mehrer (CEO, Ranger Marketing). Mit der Spende von 10.000 Euro wird unter anderem die Rund-um-die-Uhr-Bewachung, Ausrüstung der Ranger und ein dringend benötigter Jeep finanziert.

Silke Mayer (Senior Manager Corporate Relations, WWF) kam eigens aus Frankfurt, um den Scheck entgegen zu nehmen: „Wir danken Ranger Marketing herzlich für die großzügige Spende mit der wir in unserem Programm zum Schutz des Spitzmaulnashorns in Kenia viel bewirken können. Durch die Anschaffung neuer Ausrüstung für Ranger-Spezialeinheiten und gezielte Trainings wollen wir die Wilderei auf die bedrohte Tierart eindämmen und den Lebensraum der Tiere schützen.“ 

Hintergrundinformationen zum Spitzmaulnashorn 

Nashörner, wie auch Elefanten und Flusspferde leben schon sehr lange auf unserem Planeten. Damals waren diese Tiergruppen noch sehr artenreich und vielfältig. Vor etwa 65 Millionen Jahren v. Chr. waren Nashörner noch extrem zahlreich. Heute gibt es nur noch fünf Arten. Zwei davon (Breitmaul- und Spitzmaulnashorn) in Afrika und drei (Java-, Panzer-, Sumatra-Nashorn) in Asien. Die extreme Wilderei zwischen 1970 und 1992 haben den Bestand jedoch um 96 Prozent dezimiert. Die Bestände konnten sich aufgrund von hohen Schutzmaßnahmen wieder etwas erholen, jedoch ist die Art nach wie vor vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch drei Unterarten des Spitzmaulnashorns, eine vierte ist bereits ausgestorben.

Das Horn der Tiere besteht wie bei Menschen, die Finger- und Fußnägel, aus Keratin, also einem nicht knochigen Faserkern. Das Horn wächst ein Leben lang rund 5 bis 6 Zentimeter im Jahr, was jedoch wiederum von Alter und Geschlecht abhängig ist. Nashörner nutzen ihr Horn vorwiegend zum Schutz der Jungtiere, bei Revierkämpfen, zum Imponieren der Weibchen, dem Graben nach Wasser, Abbrechen von Ästen und Durchdringen dichten Gestrüpps.

Das Spitzmaulnashorn trägt zwei Hörner hintereinander, von denen das Vordere das größere und längere ist und misst oftmals eine Höhe von 1,3 Metern. Das hintere Horn kann bis zu 55 Zentimetern lang werden und sitzt auf der Stirn des Tieres. Spitzmaulnashörner leben in sämtlichen Savannenlandschaften wie Trockenwäldern, Busch- und Grasländern, Bergwäldern und auch Dünenwäldern und Halbwüsten.

Das Spitzmaulnashorn wird aufgrund seines Hornes gejagt. Seit rund zehn Jahren befindet sich Afrika in einer Wilderei-Krise, die sich weiter zuspitzt. 2015 wurden durchschnittlich drei bis vier Nashörner täglich getötet. Grund dafür sind die Mythen, die um die medizinische Wirkung des Horns kursieren. In Teilen Asiens wird dem Hornpulver eine krebsheilende und fiebersenkende Wirkung zugeschrieben. Aufgrund der hohen Preise für ein Horn wird es mehr und mehr zu einem Statussymbol der reichen Mittelschicht mancher asiatischer Länder.

NUR NOCH 2.000 TIERE

Dank der Unterstützung zum Schutz der Spitzmaulnashörner vermeldet der WWF erste Erfolge. Südafrika zeigte 2018 einen Rückgang der Wilderei um 25 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. 

Dennoch sterben immer noch – allein in Südafrika – 769 Nashörner innerhalb eines Jahres, also im Schnitt 2 pro Tag durch Wilderei. Derzeit leben nur noch etwa 20.000 Nashörner in Südafrika. Die Anzahl der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner liegt sogar nur noch bei 2.000 Tieren. Der Kampf gegen den illegalen Wildhandel ist somit noch lange nicht gewonnen und Ranger Marketing setzt sich auch weiterhin für den Erhalt der bedrohten Tierart ein.